MÜNCHENER BIENNALE
FESTIVAL FÜR NEUES MUSIKTHEATER

08/05—
20/05/2026

Xochiyaoyotl
MAXI­MILIANO SOTO MAYORGA

In einer Welt, in der Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott zu erhalten. „Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden.

In einer Welt, in der Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott zu erhalten. „Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden. Wir können uns nur noch vorstellen, wie diese Kampftechnik aussah, mit der jede Nacht aufs Neue der Glauben an einen Morgen herausgefordert wurde. David Camargo, Amauta García und Maximiliano Soto Mayorga entwickeln ein Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung, in dem Musik, Raum und Performance aus der Präsenz musikalischer Körper in kämpfenden Posen hervorgehen.
 
„Xochiyaoyotl“ ist das Gewinnerprojekt des OPEN CALLS der Münchener Biennale zum Thema „Martial Arts“. Die Produktion wurde aus 85 Einreichungen von einer internationalen Jury, bestehend aus Carola Bauckholt, Kenny Savelson, Vigdís Jakobsdóttir, Martin Minarik, Sarah Maria Sun, Óscar Escudero und Toshiki Okada, ausgewählt.

Die Uraufführung von „Xochiyaoyotl” am 13.05.2026 wird als Livestream digital für alle übertragen!

In diesem Stück geht es um das Kämpfen und den Glauben an Götter. Der Titel „Xochiyaoyotl“ ist ein Wort aus der Sprache der Azteken. Es bedeutet: Blumen-Kriege. Die Azteken lebten vor über 500 Jahren in Mexiko. In dem Stück wird ein Kind zum Kämpfen vorbereitet. Es soll im Krieg sterben, um dem Sonnen-Gott zu dienen. Die Menschen glaubten: Durch diese Kämpfe geht die Sonne am nächsten Tag wieder auf. Auf der Bühne singen Menschen und man sieht Instrumente. So kann man sich vorstellen, wie die Kämpfe damals geklungen haben.

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MI

13.05.
20:00
— 20:50

Uraufführung

DO

14.05.
14:00
— 14:50
ausverkauft

DO

14.05.
20:00
— 20:50

Übertitel auf Englisch

In einer Welt, in der Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott zu erhalten. „Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden. Wir können uns nur noch vorstellen, wie diese Kampftechnik aussah, mit der jede Nacht aufs Neue der Glauben an einen Morgen herausgefordert wurde. David Camargo, Amauta García und Maximiliano Soto Mayorga entwickeln ein Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung, in dem Musik, Raum und Performance aus der Präsenz musikalischer Körper in kämpfenden Posen hervorgehen.
 
„Xochiyaoyotl“ ist das Gewinnerprojekt des OPEN CALLS der Münchener Biennale zum Thema „Martial Arts“. Die Produktion wurde aus 85 Einreichungen von einer internationalen Jury, bestehend aus Carola Bauckholt, Kenny Savelson, Vigdís Jakobsdóttir, Martin Minarik, Sarah Maria Sun, Óscar Escudero und Toshiki Okada, ausgewählt.

Die Uraufführung von „Xochiyaoyotl” am 13.05.2026 wird als Livestream digital für alle übertragen!

In diesem Stück geht es um das Kämpfen und den Glauben an Götter. Der Titel „Xochiyaoyotl“ ist ein Wort aus der Sprache der Azteken. Es bedeutet: Blumen-Kriege. Die Azteken lebten vor über 500 Jahren in Mexiko. In dem Stück wird ein Kind zum Kämpfen vorbereitet. Es soll im Krieg sterben, um dem Sonnen-Gott zu dienen. Die Menschen glaubten: Durch diese Kämpfe geht die Sonne am nächsten Tag wieder auf. Auf der Bühne singen Menschen und man sieht Instrumente. So kann man sich vorstellen, wie die Kämpfe damals geklungen haben.

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Komposition:

 MAXI­MILIANO SOTO MAYORGA

Libretto, Video, Dramaturgie:

 AMAUTA GARCÍA

Ausstattung, Instrumente:

 DAVID CAMARGO

Dramaturgie:

 JULIAN KÄMPER

Sopran:

 LAURE-CATHERINE BEYERS

Countertenor:

 JOHANNES WIENERS

Kontrabass-Klarinette:

 PAULA HÄNI

E-Gitarre:

 JOHANNES ÖLLINGER

Cello:

 MYRIAM GARCÍA FIDALGO

Percussion:

 MATHIAS LACHENMAYR, DAAN WILMS
Eine Koproduktion der Münchener Biennale mit Styriarte Graz, in Kooperation mit schwere reiter/scope München.
Produktionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

DO

 14.05.
15:15

Xochiyaoyotl: Absacker
schwere reiter

Im Anschluss an die Vorstellungen von „Xochiyaoyotl“ laden wir Sie noch zu einem „Absacker“ ein und schaffen Raum, um untereinander und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

MI

 13.05.
19:15

DO

 14.05.
13:15

Xochiyaoyotl: Was gibt's?
schwere reiter

45 Minuten bevor der erste Ton erklingt, fragen wir gemeinsam „Was gibt’s?“ und geben Ihnen erste Einblicke in die Musiktheaterproduktion „Xochiyaoyotl.

DO

 14.05.
19:00
— 19:45

Hear & Now
Ein Einführungsformat zu „Xochiyaoyotl“
schwere reiter

Unverständlich, sperrig, abstrakt? So wird Neue Musik oft wahrgenommen – zu Unrecht! Bei Hear & Now kommen Sie zeitgenössischer Musik näher. Im Gespräch mit Komponierenden und Interpretierenden, moderiert von Kulturjournalistin Rita Argauer, erfahren Sie mehr über die Werke – bevor sie im Konzert erklingen. Fragen sind willkommen!

Gemeinsame Sache

Allein in die Vorstellung? Muss nicht sein. Zu ausgewählten Vorstellungen machen wir GEMEINSAME SACHE. Nach einer unkomplizierten Anmeldung treffen wir uns vor der Vorstellung für ein Kennenlerngetränk und eine kurze Einführung. Ein*e Gastgeber*in wird den Abend begleiten, so dass man auf alle Fälle immer Gesprächspartner*innen hat. Und gemeinsam macht es einfach mehr Spaß.

Termine und Anmeldung