MÜNCHENER BIENNALE
FESTIVAL FÜR NEUES MUSIKTHEATER

08/05—
20/05/2026

Mineral Amnesia
Ioana Vreme Moser

„Mineral Amnesia“ untersucht die Entwicklung und den Zerfall früher löschbarer programmierbarer Speicher durch Klang. In Quarzfenstern eingeschlossene EPROMs – heute obsolete Mikrochips – verlieren ihre Daten, wenn sie Licht ausgesetzt werden. Die Installation rettet verschiedene Generationen dieser Chips und spielt sie unter UV-Licht ab, bis ihre Klänge langsam erodieren und schließlich verschwinden.

„Mineral Amnesia“ untersucht die Entwicklung und den Zerfall früher löschbarer programmierbarer Speicher durch Klang. In Quarzfenstern eingeschlossene EPROMs – heute obsolete Mikrochips – verlieren ihre Daten, wenn sie Licht ausgesetzt werden. Die Installation rettet verschiedene Generationen dieser Chips und spielt sie unter UV-Licht ab, bis ihre Klänge langsam erodieren und schließlich verschwinden. Das Werk durchquert das digitale dunkle Zeitalter aus der Perspektive eines veralteten technischen Geräts.

1971 erfunden, etwa zur gleichen Zeit wie der Mikroprozessor, stellten EPROMs einen wichtigen Fortschritt in der Computertechnik dar. Ihre weite Verbreitung beschleunigte das technologische Wachstum, führte jedoch auch dazu, dass Daten in alten Hardwarekörpern eingeschlossen blieben. Heute landen viele dieser Geräte auf Deponien und bilden toxische Landschaften in der geologischen Schicht der Erde.

DO

14.05.
15:00
— 19:00

Uraufführung

FR

15.05.
20:00
— 00:00

SA

16.05.
12:00
— 19:00

SO

17.05.
14:00
— 19:00

SO

17.05.
20:00
— 22:00

Installation

Freier Eintritt

„Mineral Amnesia“ untersucht die Entwicklung und den Zerfall früher löschbarer programmierbarer Speicher durch Klang. In Quarzfenstern eingeschlossene EPROMs – heute obsolete Mikrochips – verlieren ihre Daten, wenn sie Licht ausgesetzt werden. Die Installation rettet verschiedene Generationen dieser Chips und spielt sie unter UV-Licht ab, bis ihre Klänge langsam erodieren und schließlich verschwinden. Das Werk durchquert das digitale dunkle Zeitalter aus der Perspektive eines veralteten technischen Geräts.

1971 erfunden, etwa zur gleichen Zeit wie der Mikroprozessor, stellten EPROMs einen wichtigen Fortschritt in der Computertechnik dar. Ihre weite Verbreitung beschleunigte das technologische Wachstum, führte jedoch auch dazu, dass Daten in alten Hardwarekörpern eingeschlossen blieben. Heute landen viele dieser Geräte auf Deponien und bilden toxische Landschaften in der geologischen Schicht der Erde.

Auftraggeber:
Simultan Association (RO) und Galerie Nord (DE)

Mit Unterstützung von:
Administration of the National Cultural Fund (RO)
Stiftung Kunstfonds, Senatsverwaltung für Kultur und Europa (DE)