MÜNCHENER BIENNALE
FESTIVAL FÜR NEUES MUSIKTHEATER

08/05—
20/05/2026

V01CES//B0D1EZ
PIYAWAT LOUILARP­PRASERT
HANS WERNER HENZE

Musiktheater nach Hans Werner Henzes „Voices“ und Piyawat Louilarppraserts „R3SIST4NC3 B0D1EZ“ (Uraufführung)

In welchem Verhältnis stehen kreative Prozesse und Handwerk, Arbeit und Maschine, Erschöpfung und Revolution?

In welchem Verhältnis stehen kreative Prozesse und Handwerk, Arbeit und Maschine, Erschöpfung und Revolution?

„V01CES//B0D1EZ“ ist die musiktheatrale Begegnung zwischen dem Komponisten Piyawat Louilarpprasert und Hans Werner Henze, dem Gründer der Münchener Biennale, der 2026 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

„V01CES//B0D1EZ“ stellt aktuelle Fragen zu politischer und physischer Arbeit, ritualisierten Tätigkeiten und andauerndem Widerstand in Zeiten einer immer mehr von der künstlichen Intelligenz dominierten Arbeitswelt, gespiegelt an einem KI-basierten Libretto zur Neukomposition R3SIST4NC3 B0D1EZ.

Es entsteht ein Musiktheater nach Hans Werner Henzes „Voices“ und Piyawat Louilarppraserts „R3SIST4NC3 B0D1EZ“ (Uraufführung), nach Texten von Richard W. Thomas, Bertolt Brecht, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Ho Chi Minh, Victor Hernández Cruz, Walton Smith und Piyawat Louilarpprasert (unter Mitwirkung von KI).

SA

09.05.
18:00
— 19:00

Uraufführung

SO

10.05.
20:00
— 21:00

MO

11.05.
20:00
— 21:00

ab 12 Jahren

Übertitel in Deutsch und Englisch

Hinweis: Es wird Stroboskop-Licht eingesetzt.

Musiktheater nach Hans Werner Henzes „Voices“ und Piyawat Louilarppraserts „R3SIST4NC3 B0D1EZ“ (Uraufführung)

In welchem Verhältnis stehen kreative Prozesse und Handwerk, Arbeit und Maschine, Erschöpfung und Revolution?

„V01CES//B0D1EZ“ ist die musiktheatrale Begegnung zwischen dem Komponisten Piyawat Louilarpprasert und Hans Werner Henze, dem Gründer der Münchener Biennale, der 2026 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

„V01CES//B0D1EZ“ stellt aktuelle Fragen zu politischer und physischer Arbeit, ritualisierten Tätigkeiten und andauerndem Widerstand in Zeiten einer immer mehr von der künstlichen Intelligenz dominierten Arbeitswelt, gespiegelt an einem KI-basierten Libretto zur Neukomposition R3SIST4NC3 B0D1EZ.

Es entsteht ein Musiktheater nach Hans Werner Henzes „Voices“ und Piyawat Louilarppraserts „R3SIST4NC3 B0D1EZ“ (Uraufführung), nach Texten von Richard W. Thomas, Bertolt Brecht, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Ho Chi Minh, Victor Hernández Cruz, Walton Smith und Piyawat Louilarpprasert (unter Mitwirkung von KI).

Komposition:

 PIYAWAT LOUILARP­PRASERT, HANS WERNER HENZE

Musikalische Leitung:

 BAS WIEGERS

Regie:

 AMY STEBBINS

Ausstattung:

 CHRISTIAN WIEHLE

Video:

 ALEXANDER HÜGEL

Sound Design:

 GEORGIOS MARAGKOUDAKIS

Licht Design:

 RAMONA LEHNERT

Dramaturgie:

 LEA VATERLAUS, FANNY KAROS

Assistenz Musikalische Leitung:

 MARC HAJJAR

Sopran:

 RUSNĖ TUŠLAITĖ

Sopran:

 BEATRIZ MAIA

Mezzosopran:

 MADELEINE WULFF

Tenor:

 HENRIQUE LENCASTRE

Tenor:

 MOSE LEE

Tenor:

 HAOZHOU HU
MÜNCHENER KAMMERORCHESTER

Violine:

 CECILIA ZIANO

Viola:

 ISIDORA TIMOTIJEVIC

Cello:

 DAMIAN KLEIN

Kontrabass:

 DOMINIK LUDERSCHMID

Flöte:

 PIERRE HURBLI

Oboe:

 MARCO CEGARRA

Klarinette:

 STEFAN SCHNEIDER

Fagott:

 TAMAR BEN-ZAKEN

Horn:

 FLORIAN GAMBERGER

Trompete:

 MATTHEW BROWN

Posaune:

 SZYMON RYPA

Schlagwerk:

 MATHIAS LACHENMAYR

Schlagwerk:

 DAAN WILMS

Akkordeon:

 KAI WANGLER

Gitarre:

 CHRISTIAN WERNICKE

Taste:

 SACHIKO HARA
Koproduktion der Münchener Biennale und Bayerischen Theaterakademie August Everding, in Kooperation mit Münchener Kammerorchester, Technische Hochschule Augsburg und Ludwigsburger Schlossfestspiele.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

SA

 09.05.
17:15

SO

 10.05.
19:15

MO

 11.05.
19:15

V01CES//B0D1EZ: Was gibt's?
Akademietheater

45 Minuten bevor der erste Ton erklingt, fragen wir gemeinsam „Was gibt’s?“ und geben Ihnen erste Einblicke in die Musiktheaterproduktion „V01CES//B0D1EZ“.

SO

 10.05.
21:30

MO

 11.05.
21:30

V01CES//B0D1EZ: Absacker
Akademietheater

Im Anschluss an die Vorstellungen von „V01CES//B0D1EZ“ laden wir Sie noch zu einem „Absacker“ ein und schaffen Raum, um untereinander und mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen.

DO

 23.04.
18:00

SA

 09.05.
19:00

Arbeit (er)finden
V01CES//B0D1EZ
Workshop und Premierenbesuch für junge Erwachsene ab 16 Jahren

Welche Arbeiten leisten wir? Wiederholen wir uns? Warum tun wir, was wir tun?
Teilnehmer*innen von „Arbeit (er)finden“ erhalten Einblicke in den kreativen Prozess einer Uraufführung und setzen sich mit ihrem persönlichen Blick auf Arbeitsprozesse und der widerständigen Perspektive des Komponisten Piyawat Louilarpprasert auseinander.

Das Format umfasst einen Workshop sowie den Besuch einer Probe und der Premiere. Das Projekt findet in Kooperation mit der Münchener Volkshochschule statt. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.

SA

 09.05.
11:00
— 12:30

Hans Werner Henze - Komponist, Kommunist, Dandy
Film & Gespräch
Theatiner Filmtheater

Der äußere Widerstand gegen seine Person und sein Werk, Erfahrungen mit Nationalsozialismus und Krieg, die inneren Konflikte als homosexueller Musiker bis hin zu öffentlichen Attacken: All das sind prägende Erlebnisse, die Hans Werner Henze zu dem politischsten Komponisten Deutschlands werden lassen. Gleichzeitig ist er mit seinem weltmännischen Auftreten, seiner eleganten Kleidung und seiner Villa in der Nähe von Rom der Inbegriff des Dandys und Lebemanns. Er sprengte Ansichten und Vorstellungen in musikalischer wie gesellschaftlicher Hinsicht. Anlässlich seines 100. Geburtstages im Juli 2026 macht die Dokumentation die Gegenwärtigkeit seiner Musik hör- und sichtbar – darunter bislang unveröffentlichte Kompositionen und Dokumente von Hans Werner Henze.

Zeitzeug*innen, Schüler*innen, Wegbegleiter*innen und Freund*innen von Hans Werner Henze kommen in dem Film zu Wort. Darunter sind Ian Bostridge, Jörg Widmann, Barrie Kosky, Michael Kerstan, Riccardo Panfili, Camilla Nylund und Edda Moser.