Münchner Rundfunkorchester
Yang Lin (*1982): Rasendes Adagio (2009)
für Orchester
Uraufführung
Auftragswerk der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Anton Webern (1883 – 1945): Sechs Stücke für großes Orchester, op. 6 (1909)
Fassung für Kammerorchester (1920)
Raphaël Cendo (*1975): Charge (2009)
für Ensemble und Elektronik
Deutsche Erstaufführung
Michael M. Kasper, Violoncello; Peter Schlier, Kontrabass; Stefanie Finke, Flöte; Eberhard Knobloch, Klarinette; Saar Berger, Horn; Makio Kataoka, Trompete; Andreas Moser, Schlagzeug
Helmut Lachenmann (*1935): Notturno. Musik für Julia (1966/68)
für Violoncello und Orchester
Dirigent: Ulf Schirmer
Solist: Lucas Fels, Violoncello
Di 4. Mai, 20 Uhr
Herkulessaal der Residenz
Mit einem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung wurde 2009 auch Yang Lin ausgezeichnet. 1982 in Peking geboren, begann sie 1995 das Musikstudium in ihrer Heimatstadt und setzte es danach in Freiburg/Breisgau bei Cornelius Schwehr fort. „Nicht das Sichere oder Erreichte ist es, was Yang Lin interessiert, sondern der Übergang, das In-Bewegung-Sein, der Weg dorthin“, heißt es in der Preis-Begründung der Ernst von Siemens Musikstiftung.
Raphaël Cendo, derzeit Stipendiat der Académie française in der Villa Medici in Rom, seit 2008 Kompositionsdozent an der Musikhochschule Nanterre, studierte an der École Normale, am Conservatoire National Supérieure de Musique in Paris und besuchte Kompositionskurse bei Brian Ferneyhough, Fausto Romitelli und Philippe Manoury. 2007 wurde er beim Kompositionswettbewerb des Orchestre Symphonique Montréal mit dem Prix Espoir ausgezeichnet.